LAde- und netzgeräte

Die Ladung der Batterien an Bord mobiler Einheiten, egal ob auf einem Boot oder bei einem Caravan, soll oftmals über ein landstromgespeistes 230V Ladegerät erfolgen. Hierfür bietet Sterling – abhängig vom Einsatzzweck – die optimalen Ladegerät-Typen an. Die Geräte der SterlingProSport-Serie sind absolut wasserdicht und somit besonders gut für die Verwendung auf kleineren oder sogar offenen Booten geeignet. Die Ladegeräte aus der ProChargeUltra-Serie erfüllen höchste Ansprüche und können sogar auf kundenspezifische Lade-Kennlinien programmiert werden (11 Kennlinien sind bereits vorprogrammiert). Sterling Ladegeräte können alle handelsüblichen Batterietypen wie Säure-, Gel- und AGM-Batterien laden. Fast alle Modelle verfügen über mehrere Ladeausgänge.


Auswahl des richtigen Ladegerätes

Starter- und Versorgerbatterien sind für verschiedene Aufgaben konzipiert. Die wichtigste Eigenschaft eines Ladegerätes besteht darin, während des Ladezyklus' die richtige Ladespannung zu erreichen.

Der Ladestrom sollte zwischen 10% (C10) und 30% (C30) der Kapazität der Batterie (Batteriebank) liegen. Es gibt Batterien, die auch mit höheren Strömen geladen werden können. Allerdings kann es bei hohen Strömen auch zu "Verbrennungen" an den Batterieplatten kommen, besonders bei Batterien mit festem Elektrolyt.


Wasserdichte ladegeräte

Viele Besitzer vor allem kleiner und offener Boote stehen vor dem Problem, einen ausreichend trockenen Einbauort für ihr wertvolles Ladegerät zu finden. Sterling hat deshalb mit der ProSport-Serie eine überzeugende Reihe wasserdichter Lade- und Netzgeräte entwickelt, deren Einbau- und Einsatzmöglichkeiten praktisch keinen Einschränkungen unterliegt. Sterling ProSport Lade- und Netzgeräte verfügen je nach Modell über ein schlagfestes und absolut wasserdichtes Aluminium- oder Kunststoffgehäuse. Sie entsprechen der höchsten Schutzklasse IP68 und können selbst unter Salzwasserbedingungen eingesetzt werden. Die wasserdichte Ausführung garantiert auch einen optimalen Staubschutz. ProSport Lade- und Netzgeräte bieten bis zu drei gleichwertige Ladeausgänge für 12V Batterien. Da die Ladeausgänge vollständig isoliert sind, lassen sich die Geräte nach Bedarf auch zum Laden von 24V oder sogar zum Laden von 36V Batterien einsetzen (beim ProSport PSP12203, Art.-Nr. 7130-8). Zudem handelt es sich bei allen ProSport-Modellen um vollwertige Netzgeräte, d.h. das Bordnetz lässt sich bei Bedarf auch gänzlich ohne Batterien betreiben.


IUoUo-Ladegeräte PCU

Die ProCharge Ultra Geräte arbeiten mit der aktiven Leistungsfaktorkorrektur und kommen damit auf einen Gesamtwirkungsgrad von > 90%. Der Leistungsfaktor selbst beträgt 0,99. Es wird weniger Netzleistung für die gleiche Ladeleistung benötigt. Wenn die Ladegeräte Strom von Generatoren beziehen, dann reichen jetzt auch Generatoren mit weniger Leistung aus. Arbeiten die Geräte im Dauerbetrieb und Sie bezahlen jede Kilowattstunde, dann sparen Sie mit aktiver Leistungsfaktorkorrektur Geld. Der weitere Vorteil dieser Technik ist einegeringere Wärmeentwicklung beim Betrieb, wodurch die Lüfter weniger laufen müssen. Durch die Möglichkeit, das Gerät mit einer Spannung im Bereich von 80 - 270VAC und 40 - 70Hz, kann das ProCharge Ultra weltweit eingesetzt werden. Aber auch Gleichspannungen von 130 - 320VDC können genutzt werden. Bei senkrechter Montage ist das Gerät vor Spritz- und Tropfwasser geschützt. Die Schutzklasse ist IP22. 

Im ProCharge Ultra sind bereits 11 verschiedene Ladekennlinien für entsprechende Batterietypen vorprogrammiert. Ob Gel, AGM, wartungsfreie oder offene Blei-Säure-Batterien, Calcium oder sogar LiFePo4 Batterien, für alle aktuellen Batterietypen ist die optimale Kennlinie hinterlegt. Ist die benötigte Kennlinie dabei aber noch nicht vorhanden, dann lässt sich eine frei programmierbare Kennlinie speichern. Über das vordere Bedienpanel lassen sich Ladeschluss- und Erhaltungsladespannung eingeben und speichern.

Alle 7 - 10 Tage startet der automatische Desulfatierungszyklus. Dabei werden die Batterien erneut geladen und die Säureschichtung in Säure-Batterien aufgelöst. Ihre wertvollen Batterien werden durch diesen Zyklus grundsätzlich länger aktiv bleiben. Im Frontpanel sind sowohl eine Ausgangsspannung als auch eine Leistungsanzeige vorhanden. Damit lässt sich ohne Messungen ablesen, ob die Batterien korrekt geladen werden und mit welcher Leistung das Gerät arbeitet. Durch die LED Balkenanzeige können Sie verfolgen oder erkennen, ob das Gerät mit maximaler oder mit welcher prozentualen Leistung das Gerät arbeitet. Das ist auf einen Blick schnell erkannt und dient der einfachen Analyse bei etwaigen Problemen.

Die Funktion und die Ladung werden durch einen Prozessor kontinuierlich überwacht. Bei einer Fehlfunktion oder fehlerhaften Ladung schaltet das Gerät automatisch ab und informiert im Panel über den entsprechenden Fehler. Beim Systemstart werden alle Funktionen überprüft und nur bei einem fehlerfreien Ergebnis schaltet das Gerät die Ladung ein.

Entsprechend der internen Temperatur des Gerätes laufen die Lüfter mit der darauf abgestimmten Geschwindigkeit. Die garantiert eine geringstmögliche Geräuschentwicklung. Das Pro Charge Ultra kann auch mit geringerer Leistung betrieben werden. Folgende Leistungsstufen stehen zur Verfügung: 100%, 75%, 50%, 25%. Diese lassen sich über das Frontpanel oder über die Fernbedienung programmieren. Sollte eine nicht ausreichend dimensionierte Stromversorgung (oder zu kleiner Generator) zur Verfügung stehen, kann die Leistung reduziert werden und trotzdem die Batterien geladen werden. Oder wenn keine Geräuschentwicklung durch eventuell laufende Lüfter gewünscht ist, dann kann auch auf eine kleine Leistungsstufe geschaltet werden, bei der kaum Wärme entsteht und die Lüfter nicht laufen müssen.

Mit Ausnahme des PCU1210 haben alle Pro Charge Ultra Geräte 3 voneinander isolierte Ladeausgänge. Somit lassen sich gleichzeitig 3 Batterien oder Batteriebänke laden, ohne dass die Batterien selbst miteinander verbunden werden, z.B. Starter-, Verbraucherbatterie und Bugstrahlruderbatterie. Wenn ein Ausgang nicht benötigt wird, dann muss dieser mit einem anderen Ausgang gebrückt.