Wie alles begann

Die Firmengeschichte beginnt schon im Jahre 1896, als Gustav Bachmann in Arlöv bei Malmö in Schweden eine Reepschlägerbahn zur Herstellung von Tauwerk baute. 1909 kaufte der aus Dänemark stammende Herman Gotthardt diese Tauwerkfabrik und gab ihr seinen Namen.

Neben dem Tauwerk stellte die Firma Herman Gotthardt auch Kokosmatten auf speziellen Webmaschinen und später auch Flaggen her. Dazu kam der Großhandel mit Zubehör für Schiffe und Yachten. Tauwerk und Flaggen wurden in Arlöv bis etwa 1995 produziert. Das Unternehmen zog in moderne Büros und Lagerhallen nach Malmö. Die Reepschlägerbahn ist zu einem Tauwerk-Museum geworden und kann in Arlöv besichtigt werden.

1980 gründete die AB Herman Gotthardt mit Gerhard Paasch die Tochterfirma Herman Gotthardt GmbH in Hamburg. Gerhard Paasch übernahm später das deutsche Unternehmen und ist bis heute Gesellschafter.

Bereits in den ersten Jahren nach ihrer Gründung hat die Gotthardt GmbH neben dem Großhandelsgeschäft mit Tauwerk, Drahtseilen und Beschlägen, Vertretungen von vorwiegend skandinavischen Firmen, wie z.B. Seldén, Rutgerson und Silva/Nexus, übernommen und diese Produkte erfolgreich im deutschen Markt eingeführt. Schnell wurden Büro und Lager zu klein. Daher zog die Firma im Februar 1983 nach Hamburg-Bahrenfeld um.

Nach und nach kamen weitere Vertretungen hinzu, wie z.B. Bainbridge, Andersen, Sterling. Ein umfangreiches Lager steht für schnelle Lieferungen zur Verfügung.

Die Zusammenarbeit mit dem schwedischen Partner AB Herman Gotthardt, im Jahre 2004 in Watski AB umbenannt, blieb über die Jahrzehnte sehr gut und intensiv. Das dokumentiert sich auch in dem gemeinsamen Katalog für den Großhandelsbereich, dem bekannten Gotthardt-Watski Katalog.