FAQ

Frequently Asked Questions, kurz FAQ, kommt aus dem Englischen und steht für häufig gestellte Fragen. In diesem Bereich haben wir diese Fragen mit den dazugehörigen Antworten zusammengestellt.

Da der FAQ-Bereich sehr umfangreich ist, finden Sie in diesem Bereich nur FAQ zu Marken übergreifenden Fragen. Fragen, die sich speziell auf von uns vertretenen Marken beziehen, finden Sie unter den jeweiligen Markennamen, die Sie in der linken Navigationsleiste finden.

Mein Beschlag aus nichtrostendem Stahl rostet. Warum?
Decksklampe

Nichtrostender Stahl ist eine allgemeine Bezeichnung für legierte Stähle, die durch Zusatz von Chrom, Nickel und Molybdän korrosionsfest gemacht wurden. Legierter Stahl für die Herstellung von Beschlägen und anderen Anwendungen auf Sportbooten hat meistens die Werkstoff-Nr. 1.4401 und ist seewasser- und säurefest.  Für spezielle Anwendungen wird auch 1.4571 eingesetzt.

Obwohl die genannten Legierungen im maritimen Bereich nicht rosten, können sich unter Umständen scheinbare Roststellen bilden. Diese Stellen entstehen durch den Eintrag anderer Stahlpartikel von außen, greifen den Stahl aber nicht an. Wenn z. B. in der Nachbarschaft auf einer Stahlschiffswerft  geflext wird, können winzige Stahlpartikel durch die Luft fliegen und sich auf den schönen Beschlägen absetzen. Dort bilden sie bei Feuchtigkeit kleine, ärgerliche Roststellen, die aber meistens mit Politur  zu entfernen sind. Allgemein wird dieser Effekt als Flugrost bezeichnet.

Grundsätzlich wird durch den Zusatz von weicheren Metallen wie Chrom die Festigkeit des Stahl-Grundmaterials herabgesetzt. Je mehr Chrom zugesetzt wird, desto glänzender wird die polierte Oberfläche und unempfindlicher gegen Flugrost. Ein Hersteller von z. B. nichtrostenden Schnappschäkeln muss aber eine Stahllegierung wählen, die zu Gunsten hoher Festigkeit einen geringeren Chromanteil hat. Dafür ist der Schnappschäkel leider auch anfälliger für Flugrost.

Elektropolierter nichtrostender Stahl ist weniger gegen Flugrost anfällig als handpolierter, bei dem in relativ neuem Zustand noch Spanreste  z. B. in Schweißnähten sein können.


Das Problem kann mit Metallpolitur behoben werden. Verwenden Sie z.B. Jotun Chrome Polish. Nähere Angaben finden Sie hier.

Sind Splitter oder Antennenweichen so schlecht wie ihr Ruf?
Antennenweiche

Die Frage muss mit Ja beantwortet werden, wenn es sich um „billige“ Geräte handelt. Sie  verringern extrem die Sende- und Empfangsleistung von Funksignalen. Reichweiten können sich durch Billiggeräte mehr als halbieren. Wie so oft bei Bootsausrüstung sind auch in diesem Fall scheinbar billige Geräte die letzten Endes uneffektive und teure Lösung.

Langjährige Erfahrung sagt, dass nur eine Antenne auf dem Mast in Verbindung mit einer hochwertigen Antennenweiche optimale Resultate in der Leistung bringt. Auf See, wenn es um die Sicherheit von Schiff und Besatzung geht, sollte man unbedingt auf Qualität achten.

Gute Antennenweichen finden Sie hier.